Details - Onii-sama e
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Anime Kurzbeschreibung
Nanako beginnt das Gymnasium Seiran zu besuchen und wird in die Sorority gewählt, eine angesehene Schülerorganisation, deren Mitglieder aus gutem Haus sein müssen, intelligent, schön, edel und vor allem den älteren Schülerinnen gefallen. Viele ihrer Mitschülerinnen sind neidisch auf sie, vorallem, weil Lady Miya, die Präsidentin sie bevorzugt. Sie schikanieren sie wo es nur geht. Der Grund, warum Lady Miya sich so für Nanako einsetzt, ist dass sie sie von ihrem Bruder, Takehiko Henmi, der eigentlich gar nicht ihr Bruder ist und dem Nanako nur Briefe schreibt, wegbringen möchte. Lady Miya selbst ist in Takehiko verliebt und will ihn nicht teilen. Nanako freundet sich mit Rei Asaka an, die Halbschwester von Fukiko. Sie versteht die Hass-Liebe-Beziehung der beiden Schwestern nicht, will Rei einfach von ihrer Pillensucht wegbringen. Nach mehreren Problemen tritt Nanako aus der Sorority aus und Kaoru Orihara, eine weitere Schülerin, verlangt, dass die Sorority aufgelöst wird. Rei geht es immer besser, die Freundschaft zu Nanako tut ihr gut und sie vergisst sogar ihre Affinität zum Tod. Doch genau dann stirbt sie. Ihr Tod löst grossen Kummer aus. Kaoru, die einen Tumor hat und bis jetzt voller Vitalität war, verliert ihren Lebenswillen ohne die Freundin. Nanako erfährt, das Takehiko wirklich ihr Bruder ist, aus der ersten Ehe ihres Vaters. Er und Kaoru waren verlobt, bis sie sich von ihm trennte, aufgrund ihrer Krankheit. Takehiko will nach Deutschland ziehen, kann Kaoru aber nicht davon überzeugen mit ihm zu gehen. Es ist Fukiko schliesslich, die sie davon überzeugen kann, das selbst wenn sie nur noch vier Jahre zu leben hat, es doch eine Ewigkeit ist, im vergleich zu Rei, die schon tot ist. Kaoru und Takehiko heiraten und ziehen nach Deutschland. Zwei Jahre gehört Nanako zu den ältesten Schülerinnen. Sie hat einen Brief gekriegt mit einem Foto von Takehiko, Kaoru und deren Baby. Von Riyoko Ikeda, Autorin von Lady Oscar.
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Außerdem bietet "Onii-sama e" ein interessantes Spektrum an Intrigen, die für heutige Verhältnisse wohl nicht mehr "so" dramatisch erscheinen. Diese haben einfach in andere Form Einzug in die "neuen Animes" gefunden. Dennoch haben es ein paar Geschichten geschafft, dass ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Also Potenzial hat die Serie definitiv, leider hören die Folgen auf wo es langsam anfängt interessanter bzw. komplexer zu werden.
Die Charakter kann man wohl nur ansatzweise ansprechen, da die Charakterentwicklung erst am Anfang steht aber was ich bis jetzt sehen dufte war schon überzeugend. Außerdem haben die 90er einfach andere Maßstäbe und man kann sie schlecht mit heutigen vergleichen.
Einer der Punkte wo ich mich erstmal dran gewöhnen musste war der Zeichenstil. Dieser ist der Zeit ansprechend, besonders die Gesichter waren am Anfang doch schon fast etwas abschreckend. Dies legte sich aber größtenteils im Verlauf der Serie. Auch das Charakterdesign war in den meisten fällen passend. Schön anzusehen waren auch die Standbilder, da sah man einfach dass es Handgezeichnet war. Man sieht es natürlich bei der ganzen Serie.
Last but not least der Sound. Die Untermalungen der Szenen, besonders der dramatischen Szenen waren passend und der Zeit ansprechend. Auch wenn ich dies nicht zu 100% vergleichen bzw. bewerten kann. Kommen wir zur Synchronisation, ich weiß nicht genau wie ich es sagen soll aber diese wirkte irgendwie heller und deutlicher als in anderen Serie. Vielleicht waren die Synchronsprecher früher noch mit mehr Gefühl und Einsatz dabei. ;)
Glaube eher das die Technik von heute die Stimmen weicher bzw. angenehmer klingen lässt. Aber dieses schreien der weiblichen Synchronsprecherin wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben. Da hab ich mir nur gedacht „WOW“.
„Onii-sama e“ hat mich bis jetzt nicht enttäuscht, würde mir gern weitere folgen ansehen.